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Landesinnung Chirurgiemechanik

Kontakt

Geschäftsstelle:
Landesinnung Chirurgiemechanik Baden-Württemberg
Sitz: Tuttlingen

Moltkestrasse 7
78532 Tuttlingen

Tel.: 07461 2201
Fax: 07461 12302

E-Mail: info@chirurgiemechanik.de

Herzlich Willkommen

Der Weltmarkt für Medizintechnik wird auch zukünftig ein Wachstumsmarkt bleiben, weil Gesundheit für den Menschen in den Industrieländern höchste Priorität genießt.

Die heute absehbaren Veränderungen in der Altersstruktur werden dabei für zusätzliche Nachfrage sorgen. Gesundheit wird ferner auch in den weniger entwickelten Ländern nach und nach zu einem Gut mit hoher Präferenz.

 

Damit entstehen neue Exportmärkte, die wesentlich durch die chirurgischen Betriebe im Landkreis Tuttlingen geprägt werden.

 

Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie alle Informationen über die Entstehung, die Entwicklung und die Betriebe der Landesinnung für Chirurgiemechanik Baden Württemberg.

 

 

Jahreshauptversammlung

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Landesinnung Chirurgiemechanik Baden-Württemberg stand ganz im Zeichen der Neuwahl des Landesinnungsmeisters. Zunächst ging jedoch Landesinnungsmeister Dieter Heiß, Tuttlingen, in seinem Jahresbericht auf das abgelaufene Geschäftsjahr ein, in dem ein moderates Wachstum – wie bereits in den Vorjahren - verzeichnet werden konnte. Er sprach von einem stabilen Inlandsumsatz, während das Wachstum vor allem auf den gestiegenen Auslandsumsatz zurückzuführen ist. Die Diskussion über die geplante neue EU-Medizinprodukteverordnung war auch im abgelaufenen Jahr Schwerpunktthema der Innungsarbeit. In Zusammenarbeit mit weiteren Organisationen wurde gegenüber der Politik und Vertretern in Brüssel darauf hingewiesen, dass durch mehr bürokratische Hürden die Wettbewerbsfähigkeit der mittelständisch geprägten Betriebe gefährdet wird. Ziel muss es insgesamt sein, die Ausgewogenheit zwischen größtmöglichster Patientensicherheit auf der einen Seite und Erhalt und Stärkung der Innovationskraft der Betriebe auf der anderen Seite zu erhalten. Neben dem Thema Medizinproduktegesetz hat auch das Thema TTIP die Branche beschäftigt, so Landesinnungsmeister Dieter Heiß. In diesen Verhandlungen geht es um den Abbau bestehender Handelshemmnisse, wie beispielsweise doppelte Marktzugangsverfahren oder unterschiedliche Normen und Standards, die zu einem erheblichen Kosten- und Mehraufwand, gerade für die klein- und mittelständisch geprägten chirurgiemechanischen Betriebe, führen. Mit weiteren Institutionen kämpft die Innung dafür, die Bedingungen für die Betriebe zu verbessern. Dieter Heiß ging in seinem Jahresbericht auch auf die zahlreichen Innungsaktivitäten ein. So war die Teilnahme an der Ausbildungsbörse ein großer Erfolg, der bei der diesjährigen Teilnahme fortgesetzt werden soll. Auch fanden mehrere Termine zur Teilnahme an Operation in den beiden Kliniken in Ulm – Unfall und Auge – statt. Die Innungsmitglieder nutzten diese Möglichkeit mittlerweile intensiv. In einer Informationsfahrt zum Universitätsklinikum Tübingen wurden die Themenbereiche Hygiene und Sauberkeit sowie die Wiederaufbereitung von chirurgischen Instrumenten vor Ort erörtert und diskutiert. Nachfolgend ging Geschäftsführer Kurt Scherfer auf die Finanzpläne der Innung ein. So wurden Jahresrechnung und Haushaltsplan jeweils einstimmig von der Mitgliederversammlung angenommen, bzw. beschlossen. Bei den anschließenden Wahlen stand Landesinnungsmeister Dieter Heiß nach insgesamt 17 Jahren als Vorsitzender nicht mehr zur Verfügung. Seit 1991 gehörte er ununterbrochen dem Vorstandsgremium an. Hierfür wurde er von der Versammlung zum Ehrenmitglied ernannt. Außerdem würdigte Handwerkskammerpräsident Gotthard Reiner die Arbeit des scheidenden Vorsitzenden mit der Goldenen Ehrennadel der Handwerkskammer Konstanz. Zum Nachfolger wurde Hans-Thomas Volzer, Fa. Vomed Volzer Medizintechnik Tuttlingen, gewählt. Hans-Thomas Volzer gehört dem Vorstandsgremium bereits seit 1999 an und bringt somit Erfahrung in der Innungsarbeit mit. Weiterhin wurde als Delegierter zur Kreishandwerkerschaft Tuttlingen Egon Deufel, Fa. Karl Storz, Tuttlingen, gewählt. Für den neu gewählten Landesinnungsmeister Hans-Thomas Volzer rückt Dietmar Möhrle, Fa. Dufner Instrumente, Tuttlingen, in den Innungsvorstand nach. In einem hochinteressanten Referat ging Armin Häussler, Fa. Karl Storz Endoskope, Tuttlingen, auf das Thema: „Kaizen Grundlagen- Das Werkzeug 5S als Basis“ ein. Durch dieses System wird der Einstieg in die Prozessoptimierung erreicht. Weiterhin bedeutet dies Motivation und vor allem auch Denkanstöße. Kaizen spiegelt somit auch eine ständige Verbesserung wider.
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Präsident Gotthard Reiner (links) überreicht Dieter Heiß (Mitte) die Goldene Ehrennadel der Handwerkskammer Konstanz. Kreishandwerksmeister Armin Schumacher (rechts) gratuliert dem Geehrten ebenfalls.

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Der scheidende Landesinnungsmeister Dieter Heiß (Mitte) mit seinem Nachfolger Hans-Thomas Volzer (rechts) und dem stellvertretenden Landesinnungsmeister Egon Deufel.

Jahresausflug

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Der Jahresausflug der Landesinnung Chirurgiemechanik Baden-Württemberg führte die Innungsmitglieder in diesem Jahr zur Firma Index Traub nach Deizisau bzw. Reichenbach im Großraum Esslingen. Deshalb nahm man auch die Gelegenheit wahr, die Stadt Esslingen zu erkunden sowie einen Besuch in der ältesten Sektkellerei Deutschlands der Kellerei „Kessler“ vorzunehmen. Landesinnungsmeister Hans-Thomas Volzer, Tuttlingen, ging bei seiner Begrüßung auf die Planung ein und versprach den Teilnehmern einen interessanten Tag. Nach Ankunft bei der Firma Index Traub erhielten die Teilnehmer im Rahmen eines kleinen Stehempfangs bei Kaffee und Butterbrezeln einen Überblick über die Firmengeschichte sowie die verschiedenen Technologien im Bereich der Dreh- und Drehfräsmaschinen durch den Vertreter der Firma Index Traub, Dr. Dirk Prust. Anschließend ging Herr Hroch auf die Index-Maschinen sowie Herr Koschick auf die Traub-Maschinen ein. Sie stellten jeweils die verschiedenen Modellreihen mit Anwendungsbeispielen vor. Der anschließende Firmenrundgang mit den Firmenvertretern Herr Prust, Herr Koschick und Herrr Hammerl fand im Werk Deizisau und im Werk Reichenbach statt. Es war beeindruckend, welcher Aufwand und welche Technologien eingesetzt werden müssen, um solch hoch technologische und präzise Maschinen zu bauen. Nach einem sehr guten Essen in der werkseigenen Kantine bedankte sich Landesinnungsmeister Hans-Thomas Volzer bei Dr. Dirk Prust für die vielen wertvollen Informationen und die Gastfreundschaft im Hause Index Traub. Die mittelalterlichen Fachwerkhäuser der Stadt Esslingen beeindruckten die Ausflugsteilnehmer beim anschließenden Stadtrundgang ebenso wie die nachfolgende Besichtigung der ältesten deutschen Sektkellerei „Kessler“, die am 1. Juli dieses Jahres 190 Jahre alt wird. Dieses mittelständisch geprägte Unternehmen mit ca. 30 Mitarbeitern verkauft jährlich weltweit rund 1 Million Flaschen Sekt. Bei der sich anschließenden Sektverkostung konnten sich die Teilnehmer von der hohen Qualität der Produkte überzeugen lassen. In seinem Abschlussstatement sprach Landesinnungsmeister Hans-Thomas Volzer von einem gelungen Tag im Kreise der Innungskollegen.

Teilnahme an der Ausbildungsbörse

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